EIN GESAMTKUNSTWERK DER MODERNE

Sammlung Domnick

Kunst im Grünen

Der Garten

Der Garten der Sammlung Domnick besticht durch seine einheitliche und schlichte Gestaltung. Auf einer abfallenden Rasenfläche ergänzen sich Metallplastiken und ausgesuchte Baumarten. Geführt wird der Besucher über einen Rundweg mit leichten Anhöhen und Blick auf die Schwäbische Alb.

Skulpturenpark Sammlung Domnick; Foto: Staatsanzeiger für Baden-Württemberg GmbH, Petra Schaffrodt

Gewundene Wege und Bäume laden zum Spazieren ein.

Rasenflächen und Baumgruppen

Ottomar und Greta Domnick konnten 1976 das Grundstück erwerben, das direkt neben dem ihres Sammlungshauses lag. Hier legten sie einen parkähnlichen Garten an. Bestimmt wird er von einer der natürlichen Landschaft folgenden Rasenfläche: sanft abfallend bis zu einem kleinen Wald. Drei Wegschleifen von je 330 Metern Länge strukturieren den Garten in Inseln von unterschiedlicher Höhe. Auf diesen Inseln stehen Metallplastiken, ergänzt durch Baumgruppen aus Birken und Weiden. Eine hohe Hainbuchenhecke umgibt das gesamte Grundstück.

Architektur, Skulptur und Landschaft gehen eine einzigartige Symbiose ein.

Skulpturen aus Eisen, Stahl und Bronze

Angelegt hatten die Domnicks den Landschaftsgarten für ihre Skulpturensammlung, heute bestehend aus insgesamt 32 abstrakten Plastiken aus Metall. Skulpturen brauchen, nach Auffassung Ottomar Domnicks, mehr Raum als Gemälde und eignen sich deshalb besonders gut für den Freiraum eines Gartens. Bei der Aufstellung der Kunstwerke achtete er genau auf die Blickachsen. Die Plastiken stehen inmitten der Baumgruppen und korrespondieren untereinander, mit der Natur und mit der Architektur der Sammlung Domnick.

Das Ensemble aus Skulpturen, Bäumen und Rasenfläche bietet zu jeder Jahreszeit außergewöhnliche Eindrücke.

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