Andreas Schmid, in Stuttgart 1955 geboren, seit 1986 in Berlin lebend, verwandelt den sog. Gartensaal der Sammlung Domnick in einen ‚Lichtwald‘. Es ist ein Wald, der seine »Lichtungen« computergesteuert erzeugt, indem er Verlauf und Intensität der farbigen Lichtstelen in sachtem Wechsel moduliert. Andreas Schmids Lichtzeichnungen im Raum bilden somit selbst Raum: einen Modulationsraum für den geduldigen Blick. Nicht mit den Füßen, nur mit den Augen zu betreten.
Katalog deutsch-englisch, 36 Seiten, mit einem Essay von Ralf Christofori und zahlreichen Farbabbildungen von Volker Naumann: 10 €