EIN GESAMTKUNSTWERK DER MODERNE

Sammlung Domnick

Sammlung Domnick, Gebäude von außen; Foto: Volker Naumann
Sommerfest am 7. Juli 2019

Hunger nach Kunst

Auch dieses Jahr steht das Sommerfest der Sammlung Domnick unter dem Jahresmotto der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg – „Ziemlich gute Freunde“. Am 7. Juli lädt die Sammlung Domnick zu einem bunten Sommerfest für die ganze Familie ein.

Sammlung Domnick, Besucher beim Sommerfest 2017; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Amelie Tress

Impression vom Sommerfest 2017.

Ziemlich gute Freunde

Schon im Jahr 1948, noch vor den Pariser Verträgen von 1954, begann die frühe Privatinitiative von Ottomar Domnick mit dem deutsch-französischen Kulturaustausch. Beim diesjährigen Sommerfest am 7. Juli wird dies gefeiert. Im Haus und Garten der Sammlung Domnick wird einiges geboten: Vorträge und Ausstellungen für Kunstinteressierte, französische und deutsche Köstlichkeiten, ein Programm für Kinder und weitere unterhaltsame Aktivitäten.

Sammlung Domnick, Sommerfest 2017; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Amelie Tress

Kunstpräsentation im Skulpturengarten.

DEUTSCH-FRANZÖSISCHER KULTURAUSTAUSCH

Das Programm des Sommerfestes ist vielfältig: Das deutsch-französische Kulturinstitut Tübingen informiert über seine Aktivitäten und der Stuttgarter Kunstverein „Ligne et Couleur“ zeigt seine Ausstellung zum Thema. In kleinen Pavillons präsentieren Kunsthandwerker im Garten ihre Waren. Außerdem sorgt die französische Partnerstadt Oullins für typisch französische Gaumenfreuden.

Sammlung Domnick, Sommerfest 2017; Foto: Stiftung Domnick, Vera Romeu
Sammlung Domnick, Garten mit Gebäude; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Günther Bayerl

Das Sommerfest hält einiges für Groß und Klein bereit.

Sammlung Domnick, Innenraum mit Designmöbeln von Le Corbusier; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Günther Bayerl

Die Sammlung Domnick beherbergt viele Schätze.

EIN KUNSTHUNGRIGES EHEPAAR

Ab 1933 hatten die Nationalsozialisten abstrakte Kunst als „entartet“ diffamiert und aus den Museen und der Öffentlichkeit verbannt. Ottomar und Greta Domnick wurden 1948 zusammen mit Willi Baumeister von den Alliierten eingeladen, den ersten Auftritt von 15 deutschen abstrakten Malern der Ausstellung  „Salon des Réalités Nouvelles“ in Paris zu kuratieren. Zuerst umstritten, war die Ausstellung wichtig für die Versöhnung der Nachbarländer.

Service

TERMIN

Sonntag, 7. Juli 2019, 11.00 bis 17.00 Uhr

Eintritt

frei

Kontakt

Sammlung Domnick
Oberensinger Höhe 4
72622 Nürtingen