EIN GESAMTKUNSTWERK DER MODERNE

Sammlung Domnick

Kunstwerke aus Metall im Garten

Die Skulpturen

Zehn Jahre nach der Vollendung ihres Sammlungshauses begannen Ottomar und Greta Domnick mit der Anlage eines Skulpturengartens. Innerhalb weniger Jahre sammelten sie 32 Plastiken und stellten sie hier auf. Verbindende Elemente sind der Werkstoff Metall und die abstrakte Form.

Sammlung Domnick, Plastik von Max Schmitz „o.d.“, 1977; Foto: Staatsanzeiger für Baden- Württemberg, Anja Stangl

Das erste Werk des Skulpturengartens.

Intensive Sammlerphase

Die Sammlung im Garten besteht aus insgesamt 32 Werken und entstand in einer vergleichsweise kurzen Zeit. Das erste Stück der Sammlung war ein Werk von Max Schmitz von 1977. Die wuchtige Stahlplastik mit dem Titel "o. d." ist eine Hommage an den Sammler Ottomar Domnick. Den Schlusspunkt der Sammeltätigkeit markierte 1986 ein Werk von Bernar Venet: die "Ligne indéterminée" ist eine scheinbar unendliche Stahlspirale, die sich aus dem Boden in den Raum entwickelt. 

Die Plastiken im Garten bestehen ausschließlich aus Metall.

Werkstoff Metall

Für ihre Skulpturensammlung legten Domnicks, wie auch für ihre Gemäldesammlung, eigene Sammelkriterien fest, vor allem bezüglich des Materials und der Form: Die Plastiken bestehen aus Stahl, Eisen und Bronze und sind alle abstrakt gestaltet. Domnick selbst fühlte sich durch den Werkstoff Metall an seine Arbeit als Schlosser erinnert, die er in jungen Jahren ausgeübt hatte. Die Skulpturen im Garten wurden mit Bedacht aufgestellt und korrespondieren untereinander, mit der Architektur und mit der Natur.

Die Skulpturen im Garten der Villa Domnick eröffnen unterschiedliche Perspektiven.

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