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Sammlung Domnick
EIN GESAMTKUNSTWERK DER MODERNE

NeujahrskonzertCello pur!

Symbol für Veranstaltungskategorie "Konzert & Theater"
Sammlung Domnick

Konzert & Theater

Veranstaltung mit: Johannes Pzrygodda

Termin: Sonntag, 18.01.2026, 11:00

Unter dem Titel „Cello pur!“ spielt der Cellist Johannes Przygodda die größten Meisterwerke für Cello Solo:  

Johann Sebastian Bach - Suite Nr. 1
Andrea Casarrubios - SEVEN
Zoltan Kodály - Solo Sonate Op. 8 

Das Violoncello als Soloinstrument scheint, zumindest nach einem Blick auf die Repertoiredichte, eine Errungenschaft des 20. Jahrhunderts zu sein. Erst seitdem gibt es zahlreiche Komponisten, die Solowerke für Cello schreiben. Allerdings bildet der wohl bedeutendste Werkzyklus, die sechs Solosuiten von Johann Sebastian Bach, eine prominente Ausnahme. Eines der berühmtesten Werke für Violoncello Solo ist die 1.Suite in G-Dur. Vor allem das Präludium zählt zu den am meisten gespielten klassischen Werken überhaupt. Doch auch die nachfolgenden Tanzsätze zeugen mit ihrer Vielfältigkeit und Schönheit vom Genie des großen Meisters. 
Nominiert für einen Grammy als beste zeitgenössische Komposition hat die spanisch-amerikanische Cellistin Andrea Casarrubios die klassische Musikwelt im Sturm erobert. Der Titel SEVEN bezieht sich auf die täglichen Applausbekundungen um 19 Uhr während der ersten Corona-Lockdowns, mit denen weltweit Menschen im Gesundheitswesen gewürdigt wurden. Mit ihrer Musik ergründet sie den Widerspruch zwischen Einsamkeit und Gemeinschaft - jene einzigartige emotionale Komplexität, die durch die überwältigenden Herausforderungen des Jahres 2020 ausgelöst wurde. 
Den Abschluss des Konzertes bildet die Sonate von Zoltán Kodály. Im Jahr 1918uraufgeführt, gilt sie bis heute allgemein als schwierigstes Werk der Celloliteratur. Höchst virtuos zeigt hier das Instrument seine ganze klanglichen Bandbreite und Kodály schafft es wie kein anderer, die Melodien und Tänze seiner ungarischen Heimat in dieser Sonate zu verarbeiten. Da verwundert es nicht, dass Zeitgenossen dieses Werk als einzig akzeptierten Nachfolger der Suiten von Bach angesehen haben. 

Johannes Przygodda ist in Berlin geboren und gab sein Debüt im Alter von acht Jahren als Solist mit den Berliner Symphonikern im großen Saal der Philharmonie Berlin. Er hat mit dem Violoncello-Unterricht im Alter von fünf Jahren begonnen und wurde mit sieben Jahren Jungstudent an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Der junge Cellist ist mehrfacher Preisträger beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ und gewann zuletzt einen 1. Bundespreis sowie zwei Sonderpreise in der Kategorie „Violoncello solo.“ 
2005 erspielte er sich den 1. Preis beim Internationalen Dotzauer-Wettbewerb in Dresden. Zudem ist er mehrfacher Preisträger des Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds und erhielt für die herausragende Leistung bei der Carl-Flesch Akademie den „Werner-Stiefel Preis“ und weitere Förderpreise. Seitdem konzertierte er unter anderem mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Staatorchester Brandenburg und dem deutschen Symphonie-Orchester Berlin. Im Jahr 2020 hat er sein Master-Studium bei Jérôme Pernoo am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse in Paris mit Bestnote abgeschlossen.  
Seit 2021 spielt er regelmäßig als Aushilfe im Orchester der Opéra National de Paris, sowie als Solocellist beim Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim.  

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