Lesung & Vortrag
Termin: Freitag, 17.04.2026, 18:00
Als Land der Menschenrechte gilt Frankreich. Freiheit prägt die französische und die deutsche Gesellschaft. Doch scheint Freiheit nicht grenzenlos zu sein. Es gibt Grenzen. Und die diese Grenzen sind in Deutschland und in Frankreich nicht dieselben. Wo verlaufen die Grenzen in Frankreich und in Deutschland? Gibt es in diesen Ländern unterschiedliche Kulturen? Auch wird in Frankreich die Debatte über die „laïcité“ als Prinzip des Verhältnisses von Religionen, Staat und Gesellschaft immer wieder neu geführt.
Die Menschenrechte müssen immer wieder neu in eine Balance gebracht und zu einander ins Verhältnis gesetzt werden: Meinungsfreiheit und Schutz von Minderheiten, Liberté d´expression, Pressefreiheit und Respekt des Anderen. Immer wieder kommt es zu Reibungen oder gar zu Katastrophen, wie die Morde in der Redaktion von Charlie Hebdo.
Die Veranstaltung wird als Dialog von Fachleuten aus Frankreich und Deutschland gestaltet.
Es sprechen:
Valentine Zuber, Directrice d’études, chaire de Religions et relations internationales an der École Pratique des Hautes Études – PSL, Paris
Sie ist auch die Präsidentin der Vigie de la laicité
Prof. Dr. Christian Heckel, Präsident des Verwaltungsgerichts Sigmaringen
Moderation: Abrecht Knoch, Wirtschafts- und Sozialpfarrer; Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt – Württemberg; Fachdienst der Evangelischen Akademie Bad Boll
Die Beiträge werden simultan verdolmetscht.