Sammlung Domnick
EIN GESAMTKUNSTWERK DER MODERNE

1947 Neubeginn der Kunst bei Greta und Ottomar DomnickZur Erinnerung an Fritz Winter

Symbol für Veranstaltungskategorie "Ausstellungen"
Sammlung Domnick

Ausstellung

In diesem Jahr erinnert eine Ausstellung an den Maler Fritz Winter sowie an Greta und Ottomar Domnick, die im Januar 1947 den Mut aufbrachten, in ihren Stuttgarter Wohn- und Praxisräumen ihre erste Ausstellung zu veranstalten.
Gezeigt wurden Werke von Fritz Winter, die während der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft entstanden waren. Der Künstler war 1939 als Soldat eingezogen worden und noch nicht aus der Kriegsgefangenschaft in Sibirien zurückgekehrt. Seine Lebensgefährtin Margarethe Schreiber-Rüffer präsentierte jedoch bereits seine Arbeiten in frühen Ausstellungen, die 1946 in Überlingen und Konstanz stattfanden. Auf diese Weise lernten Greta und Ottomar Domnick sie kennen, besuchten sie in Dießen am Ammersee, erwarben erste Werke und vereinbarten mit ihr die Organisation einer Ausstellung.

Zu dieser Ausstellung wurde die deutsche Avantgarde eingeladen: renommierte Kunsthistoriker, Malerinnen und Maler sowie Galeristen. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher kamen zusammen, um die Werke zu betrachten und sich frei darüber auszutauschen. Der Beginn im Januar 1947 sollte das weitere Leben von Greta und Ottomar Domnick als Kunstsammler und Ausstellungskuratoren maßgeblich prägen.

Gemeinsam mit der Kunsthistorikerin Christina Ossowski wurde der Versuch unternommen, diese Ausstellung von 1947 im Salon zu rekonstruieren. Unterstützt wurde das Projekt von Michael Gausling, Großneffe, Galerist und Nachlassverwalter von Fritz Winter, der Werke zur Verfügung stellte.

Service

12. Juli bis 06. September

Sa , So 14.00 - 17.00 Uhr

Adresse

Sammlung Domnick
Oberensinger Höhe 4
72622 Nürtingen

Preis

Erwachsene 9,00 €
Ermäßigte 4,50 €
Familien 22,50 €